• Home
  • News
  • Verein
    • Begrüßung
    • Geschichte
      • SV
      • SF
      • NSU
    • Zahlen / Daten
    • Wo stehen wir
  • Vorstand
    • Vorstand
    • Hauptausschuss
    • Abteilungsleiter
    • Weitere Adressen
  • Service
    • Geschäftsstelle
    • Abteilungen
    • Hallen und Sportplätze
    • Beiträge
    • Links
    • Aufnahmeantrag
  • Media
    • Vereinszeitung
    • Medieninfos
    • Pressespiegel
  • Impressum
zu den Abteilungen
  • Badminton
  • Basketball
  • Boxen
  • Fußball
  • Handball
  • Kanu
  • Kickboxen
  • Karate
  • Leichtathletik
  • Schwimmen
  • Tischtennis 1
  • Tischtennis 2
  • Triathlon
  • Turnen
  • Volleyball
  • Senioren
Wohin am Wochenende?
  • Aktuelle Termine
  • Was habe ich verpasst?
  • -
  • Vereinszeitung



  • Passwort vergessen?
  • Benutzername vergessen?


Vorstände der SF Neckarsulm 1948 - 2009

 

Karl Mühlbacher 1948 - 1950
Karl Volk 1950 - 1974
Herbert Emerich 1974 - 1994
Kurt Kantenwein 1994 - 2000
Bernd Herrmann 2000 - 2009

 

60 Jahre Sportfreunde Neckarsulm

Die Hauptversammlung der Sportfreunde Neckarsulm, im vollbesetzten Saal von St. Paulus, stand ganz im Zeichen des 60jährigen Jubiläums. Voller Stolz konnte daher Vorstand Bernd Herrmann neben den Mitgliedern und Jubilaren auch die beiden ehemaligen Vorstände Herbert Emerich und Kurt Kantenwein sowie das Ehrenmitglied Eberhard Zartmann begrüssen. Ein besonderer Gruss galt den neun noch lebenden Gründungsmitgliedern sowie dem Sportkreisvorsitzenden Klaus Ranger.

Bei seinem Jahresrückblick auf das Vereinsleben berichtete Bernd Herrmann unter anderem auch über den Stand der Fusionsgespräche mit der SV Neckarsulm, die zwar schon weit gediehen, aber noch nicht unterschriftsreif sind. Dass unabhängig vom Fusionsprojekt bei den Sportfreunden derzeit noch recht vielseitig Sportgetrieben wird, zeigen besonders die Erfolge bei den Basketballern, Schwimmern, Triathleten und bei den Handballern(Abteilungsberichte folgen).

Stolz berichtete auch der Schatzmeister Martin Oberhardt über die gute Kassenlage, die durch sparsames Wirtschaften, reichliche Mitgliedsbeiträge und durch Spenden zustande kam. Bei dieser Gelegenheit bedankte er sich bei der Stadt Neckarsulm für die große Unterstützung, sei es für die unentgeltliche Benutzung der Sportstätten oder für Geldzuwendungen im Jugendarbeitsbereich. Nach der einstimmigen Wiederwahl des Vorstandes und der Entlastung aller Vorstandsmitglieder waren die Jubilare an der Reihe. Seit dem Gründungsjahr 1948 sind Walter Sendelbach, Hans Schütterle, Hans Leuz, Wilhelm Buchert, Heinz Veit, Reiner Donant, Hermann Denninger, Anton Bischoff, Leo Henn, Hugo Oberhardt, Hermann Schell, Heiner Oberhardt, Fritz Rauscher, Alfred Heckmann und Eberhard Zartmann Mitglied und wurden daher mit einer Treuenadel, einem Weinpräsent und einer Urkunde geehrt. Ebenfalls geehrt wurden Gerhard Mühlbacher für 50 Jahre Mitgliedschaft, Hans Lienert und Kurt Kantenwein für 40 Jahre, und für 25 Jahre bekamen Michael Ott, Ulrike Hänelt und Irmhild Blaesse eine Treuenadel samt Weinpräsent.

Mit der Präsentation der Vereinsgeschichte begann der zweite Teil des Festabends. Von der Geburtsstunde im Jahre 1948 bis zu den Fusionsverhandlungen heute ließ der Historiker Volker Schütterle, selbst seit 36 Jahren Vereinsmitglied, das Geschehen bei den Sportfreunden Revue passieren - in Versform und mit einer auf Großleinwand projizierten Powerpoint Präsentation. Dabei stand auch der langjährige Vorstand Herbert Emerich im Blickpunkt, der genau wie die Sportfreunde in diesen Tagen 60 Jahre alt wird. Noch vor dem gemeinsamen Abendessen erinnerte auch Gründungsmitglied Heiner Oberhardt in seiner eigenen Art an die Geburtsstunde des Vereins, die ebenfalls im Gemeindehaus St. Paulus stattfand.

Der Organisator des Festabends Peter Janßen bedankte sich am Ende der begeistert aufgenommenen und sehr familiär ablaufenden Veranstaltung vor allem bei Birgit Barnhart, Martin Oberhardt und beim Vorstand Bernd Herrmann für die Arbeiten im Vorfeld.

 

60 Jahre ist es her, da wurde es geboren,
ein Kindlein klein mit kurzem Haar und klitzekleinen Poren.

Es war ein Wonneproppen, ein Baby zuckersüß,
das, wie man sieht, gern hockte im Schatten auf ´ner Wies´.

Nun fragt sich vielleicht mancher, wer ist das Kindlein klein,
das grad so viele Lenze zählt wie unser Sportverein.

Ich bitt´ Euch um Geduld noch, am Ende lös´ ich´s auf,
nur soviel sag´ ich jetzt schon, es wurd´ für den Verlauf

von unser´m Sportclub wichtig für mehr als vierzig Jahr´.
Nun rätselt mal schön weiter, wer dieses Kind wohl war.

Mich lasst derweil mal reden vom Anfang des Vereins,
der heut´ Geburtstag feiert, den Festakt des Daseins.

Gemeint sind die Sportfreunde, der Club für Jung und Alt,
der heut´ vor 60 Jahren konkret an nahm Gestalt.

Die Zeiten damals waren nicht leicht nach Kriegesend,
der Hunger war verbreitet noch, die Währung wert kein Cent.

Die Milch gab´s nicht aus Tetrapacks, in Kannen musst sie holen,
wer damals Muttern helfen wollt´ - zu Fuß, auf Schusters Sohlen.

Kurzum es war ´ne Zeit der Not, der Wohlstand war noch fern,
doch war´s deshalb nicht völlig schlecht, man lebte trotzdem gern.

Denn wack´re Schwaben unverzagt, die geben nicht klein bei
und selbst noch in der größten Not ha´m sie Ideen für zwei.

So wussten sie auch damals prompt, die Zeit sich zu vertreiben,
beim Wiederaufbau mitzutun, der Heimat treu zu bleiben.

Ein Teil von ihrem Tatendrang gewidmet war dem Sport,
denn allen schien nach Jahren Krieg dies als der beste Ort,

an dem die Jugend eifrig konnt´ und sinnvoll sich entfalten
von Politik nicht mehr missbraucht Gemeinschaft neu gestalten.

So ward denn auch bei Sonnenschein im Jahr Neunzehn-4-8
von jungen Leut´ die Flamme rasch der Sportfreunde entfacht.

Vom Gründungsjahrgang sind zum Glück noch etliche am Leben.
Sie sind die Jubilare heut´, für die wir uns erheben,

und zwar aus Ehrfurcht nicht allein, viel mehr auch noch aus Dank,
denn ohne ihren Eifer einst wär´ unsere Chronik blank.  

So haben sie´s denn auch verdient, dass wir komplett sie nennen,
und zwar nach Sparten wohl sortiert, ihr werdet´s rasch erkennen:

Vom Fußball sind die meisten hier, was sich von selbst versteht,
weil unser Volkssport Nr. 1 halt auch Sportfreunden steht.

Da ist der Hermann Denninger und auch der Rauschers Fritz,
dann Anton Bischoff und Hans Fromm - ein damals schneller Blitz.

Hans Leuz und Hugo Oberhardt sei´n keinesfalls vergessen,
im Fußball konnten sie sich stets mit Saups ihr´m Alfons messen.

Der Alfred Sturm und der Heinz Veit, auch Walter Sendelbach,
gehör´n zum Fußballurgestein wie der Franz Krämer aaach.

Vom Handball gibt es noch vier Gründer, z.B. Wilhelm Buchert
und auch den Zartmanns Eberhard, die stets hatten gewuchert

mit ihren Pfunden voll im Spiel, präzis, genau, apart.
Dies taten auch Hans Schütterle und Heinrich Oberhardt.

Vom Schwimmen lebt als Pionier bedauerlicherweise
nur einer noch, doch grüßen wir drum laut ihn, nicht bloß leise:

Willkommen Reiner Donant, Du Schwimmrepräsentant,
die Sparte von den Deinen zählt zweifellos im Land

noch heute zu dem Besten, was Sportfreunde ausmacht,
der Fleiß von Andi Behrend einst Ehr´ olympisch bracht´.

Nicht ganz so doll erfolgreich, doch stets auch vorn dabei,
das waren uns´re Turner, die stramm in Glied und Reih´

sich aufgemacht zum Streite, wie´s heißt im Turnerlied,
drum zähl´ ich sie Euch auf nun, und zwar in Reih´ und Glied:

Der Herbert Bopp z.B., der auch Handball gespielt,
der turnte wie ein Meister, weil nichts zurück ihn hielt.

Ein Meister auch Fred Heckmann – sein Haar einst schwarz wie Kohle.
Und er stets fesch gekleidet – vom Scheitel bis zur Sohle.

Was bleibt, sind nun noch sechse, die steh´n etwas allein,
weil keiner Sparte zugeteilt, nur direkt dem Verein.

Dies sind der Hermann Schell, gefolgt auf Rang und Platz
von Hans dem Wagner Welte und dann dem Willi Katz.

Und auch die letzten Beiden sind Prominente, denn
man kennt sie allenthalben, Langs Walter, Leo Henn.

Dies waren samt und sonders die Gründer des Vereins,
hab´ ich jemand vergessen, ist dies als Säumnis meins.

Doch bitt´ ich zu entschuldigen, dass ich nicht grad perfekt
Vereinschronik beschreibe, ganz anders war´s bezweckt.

Im kurzen Telegrammstil will ich nun schildern knapp,
den Fortgang der Geschichte, wie sie kam voll auf Trab.

Aus den anfangs vier Sparten da wurden schließlich zehn,
die meisten sah man kommen, ein paar auch wieder geh´n.

So konnten wir zum Beispiel nicht halten im Verein,
die Eishockeyabteilung, das war bestimmt nicht fein.

Doch kam sie schlicht abhanden, weil man ihr abrupt nahm
die städtische Eishalle, wohin ein Baumarkt kam.

Und ohne Trainingsstätte lässt sich halt schwerlich treiben
die Jagd nach schwarzem Pucke, drum ließen wir es bleiben.

Nicht ganz so war´s beim andern Sport, der uns ganz verließ,
dies war die Leichtathletik, die zum SV hin stieß.

Damals war´s ein Aufreger, man sprach von Fahnenflucht,
doch längst verheilt die Wunden, die dies uns damals schlug.

Geblieben sind bis heute die Sparten vom Anfang
und vier aktive weit´re, die hoch bei uns im Rang.

Da gibt es das Tischtennis, Triathlon - ganz schön fix!
Ein echter Sportsfreund schreckt halt im Sport zurück vor nix.

Selbst in der Sparte Basketball sind wir heut´ noch aktiv.
Dies gilt auch für das Wasserball, dem kein Becken zu tief.

In allen diesen Sparten herrscht Leben voll und bunt.
Wir sind als Club lebendig, bei uns läuft alles rund.

So könn´n wir stolzen Hauptes mit aufgereffter Brust
gelassen uns begeben und gänzlich ohne Frust

auf den finalen Weg nun zum großen SVN,
mit dem wir fusionieren, weil d´Zeiten halt so sin´.

Dass dieser Weg der richt´ge, der in die Zukunft führt,
versteht von uns ein jeder, wenngleich es schon uns rührt,

dass es vom nächsten Jahr an Sportfreunde nicht mehr gibt,
was manchen ganz schön traurig stimmt, der diesen Club geliebt.

Doch darf es uns wohl trösten, dass wir komplett geh´n ein
als Partner gleichen Ranges in uns´ren neu´n Verein.

Wir können dadurch sorgen dafür, dass weiter gilt
das Wort von uns´rer Seite und eine Rolle spielt

bei Fragen, die betreffen das Neu-Vereinskonstrukt,
denn wir sind Fusionspartner, kein Kleinvieh, das man schluckt.

Drum lasst uns nun beschließen die Sportfreunde Chronik,
nicht ohne last not least noch einmal kurz zurück,

den Blick zum Anfang richtend, der Frage nachzugehen,
wer war wohl dies Vereinskind, das wir eingangs gesehen.

Hier noch ein paar Bilder, Hinweise ganz dezent,
bin sicher, dass nun mancher den Mann darauf erkennt.

Man sieht ihn erst als Kleinkind, dann bei der Kommunion,
sein Kopf gewinnt Charakter, es weiß wohl mancher schon,

um wen es sich hier handelt, der gleich alt mi´m Verein
und in genau zwölf Tagen wird selber sechzig sein.

Es ist unser Ex-Vorstand, der Herbert Emerich,
der länger als ein anderer gehalten hatte sich

an des Vereines Spitze, und zwar rund 30 Jahr´,
er selbst glaubt´ heut´ vielleicht wohl, dies sei schon nicht mehr wahr.

Doch wahr ist es natürlich und dankbar sind wir ihm
für das, was er geleistet für das Sportfreunde-Team.

Selbstredend gilt der Dank auch den and´ren uns´rer Chefs,
die dem Verein vorstanden auf seinen Sitzungstreffs.

Karl Mühlbacher, Karl Volk und auch Herrn Kantenwein,
nicht zuletzt auch Bernd Herrmann, der viele Schererei´n

hat lang´ erdulden müssen in Sachen der Fusion
und dafür Dank verdient nun als angemess´nen Lohn.

Indes der Hauptdank, der gilt, abschließend und mit Freud´
jedem Mitglied einzeln, von damals und von heut´.

Denn ohne Sie - die Menschen - könnt´ niemals was gedeihen,
was kluge Chefs sich ausgedacht, drum mögt ihr mir´s verzeihen,

wenn jetzt nun ich zurufe mit Pathos unverhüllt
Euch allen: Kameraden - Dank Euch! Mission erfüllt!       

3. Mai 2008  -  Volker Schütterle

 

 

Copyright © 2010.
All Rights Reserved.

Designed by Thomas Henn.